Projekte 2021

1. Projekt: YWCA Südsudan: My Body, My Right, My Future

Im Südsudan sind sexuelle Gewalt, Armut, der Druck von Gleichaltrigen, mangelnde sexuelle Bildung oder eine Kombination all dieser Faktoren der Grund, warum junge Frauen bereits als Minderjährige Mütter werden. Dies führt dazu, dass minderjährige Mütter ihre Schulbildung meist nicht abschliessen und über das gesamte Leben hinweg ökonomisch benachteiligt sind. Das im März 2020 lancierte und im Januar 2021 erweiterte Programm von Horyzon bewirkt, dass Jugendliche frei über Sexualität, Veränderungen des Körpers in der Pubertät und Familienplanung sprechen können. In der Folge werden Jugendschwangerschaften reduziert. Mädchen und junge Frauen nehmen regelmässig am Schulunterricht teil und schliessen ihre Schulbildung ab. Somit haben sie bessere Chancen, der Armut zu entkommen.

Das Programm umfasst dabei vier Handlungsebenen: Durch die „Sensibilisierung im Bereich sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt“ stärken die Jugendlichen ihre Fähigkeiten, sexuelle Gewalt zu erkennen und gleichberechtigte Beziehungen zu führen. Im Bereich „Gesundheitsversorgung“ verbessern Angestellte von Gesundheitszentren ihre Fähigkeiten, Jugendliche bei der Beratung und Begleitung von Familienplanungsmethoden zu unterstützen. Durch Trainings im Bereich „Bildung und gesundheitliche Rechte“ lernen die Jugendlichen ihre gesundheitlichen Rechte kennen und wahrzunehmen. Sie erkennen sich als Träger*innen von Gesundheits- und Menschenrechten im Allgemeinen und bauen sich langfristige Existenzgrundlagen auf. Kompetenzen für den Alltag und für das Erwachsenenleben lernen die Jugendlichen im Bereich „Förderung von Lebenskompetenzen“. Hier erwerben sie Fähigkeiten, mit welchen sie selbstbestimmt die Angebote aus den anderen Bereichen in Anspruch nehmen können, die eine langfristig positive Entwicklung ermöglichen.

Weiterführende Informationen: https://www.horyzon.ch/de/projekte-und-themen/engagement-weltweit/suedsudan/

2. Projekt: GÄP (Grabs-Äthiopien-Projekt) Das langjährige Cevi-Projekt

Genau genommen müsste es eigentlich GAP heissen, denn unser Projekt ist in der äthiopischen Stadt Adama angesiedelt. Dort betreibt der YWCA Ethiopia (Cevi Äthiopien) sein erfolgreichstes Projekt, erfolgreich nicht zuletzt dank der grosszügigen Unterstützung durch den Grabser 2-Stunden Lauf. Erfolgreich aber vor allem, Dank des topmotivierten und engagierten Frauen-Teams in Adama. Mit der beliebten Bibliothek, die wir «Grabser» gleich zu Beginn ermöglichten, hat die nachhaltige Arbeit in Adama begonnen. Die bei den Mädchen und Frauen äusserst beliebten Kurse für Nähen, Informatik, Kochen, Coiffure aber auch die Sanitär- und Elektroinstallationskurse, ergänzen das Angebot des YWCA. Sie erleichtern den jungen Frauen den ohnehin schon schwierigen Start ins Berufsleben.

Die jährlichen «Finanzspritzen» aus Grabs halten dem YWCA aber auch den Rücken frei, um parallel dazu das ermutigende Selbsthilfeprojekt für Frauen weiter voranzutreiben. Dieses Projekt hat schon in kurzer Zeit rund 1500 Frauen neue Perspektiven eröffnet. Dank unserer Unterstützung können wir mithelfen, dass diese Entwicklung weiter vorankommt. Danke für dein Mitmachen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir trauen Gott Grosses zu

Wir trauen Menschen Grosses zu

Wir trauen uns Grosses zu